Dem Nachwuchs verpflichtet: Junge Talente als besondere Gäste
Seit vielen Jahren setzen Elīna Garanča und Karel Mark Chichon im Rahmen von Klassik in den Alpen auf gemeinsame Auftritte mit jungen, aufstrebenden Talenten der Opernwelt. Nicht selten folgte auf diesen Auftritt der Start zu einer internationalen Karriere, erwähnt seien hier Valentina Nafornitja oder Bryan Hymel. Dass die Arbeit mit jungen Künstlern Elīna Garanča und Karel Mark Chichon ein echtes Anliegen ist, beweisen sie aber nicht nur Jahr für Jahr mit der Auswahl ihrer Gäste, sondern zuletzt sehr beeindruckend mit ihrer im Herbst gestarteten Nachwuchsinitiative „ZukunftsStimmen“. Dabei geht es nicht um einen reinen Gesangswettbewerb, vielmehr um ein Entdecken, ein Begleiten, um Coaching und natürlich auch um ein Karrieresprungbrett: Denn der Sieger der Initiative, Alexander Grassauer, wird in Kitzbühel gemeinsam mit den großen Stars auf der Bühne zu sehen sein.

Die neue Callas
Dieses Jahr haben Garanča und Chichon einen ganz speziellen weiblichen Gast eingeladen: Nadine Sierra. Die Amerikanerin Nadine Sierra ist ein von Publikum und Kritikern umjubelter junger Star der Opernwelt. „Brillianteste Stimme“, „Das hübscheste Gesicht der Oper“, ja sogar „Die neue Callas“ werden ihr seitens Feuilleton zugeschrieben. Erst kürzlich hat sie ihre erste CD für die Deutsche Grammophon aufgenommen. Fest steht: Nadine Sierra steht am Anfang der ganz, ganz großen Karriere. Sie begann ihre Gesangslaufbahn bereits mit sechs Jahren, gewann zahlreiche Preise und Bewerbe und singt derzeit an den größten Opernhäusern der Welt, u.a. an der Metropolitan Opera New York, am Teatro alla Scala Mailand, an der Opéra national de Paris und an der Staatsoper Berlin. Ihre Signature-Rolle ist die Gilda in Rigoletto, demnächst debütiert sie als Manon an der Oper Bordeaux.

Weltweit in vielen Rollen zu Hause
Seine erst kurze Karriere brachte ihn bereits an die bedeutendsten Opernhäuser der Welt: Metropolitan Opera New York, Wiener Staatsoper, Bayrische Staatsoper, Royal Opera House London, Teatro Regio di Torino, Deutsche Oper Berlin, Opéra National de Lyon, Staatsoper Hamburg oder Théâtre du Capitole. Der junge ukrainische Tenor Dmytro Popov verfügt über ein sehr eindrucksvolles Rollenrepertoire, wie den Rodolfo in La Bohème und in Luisa Miller, den Cavaradossi in Tosca, den Pinkerton in Madama Butterfly, den Nicias in Thais oder die Titelrolle in Eugen Onegin. In seiner Heimat wurde er 2003 als der jüngste Künstler aller Zeiten für seine herausragenden Leistungen im Bereich der darstellenden Künste mit dem Titel „Ehrenkünstler der Ukraine“ ausgezeichnet. 2007 gewann er außerdem den von Plácido Domingo ins Leben gerufenen Operalia-Wettbewerb.